Zürich-Affoltern verändert sich

Zürich-Affoltern verändert sich, es wird viel geplant, projektiert, gebaut oder nicht gebaut. Vertraute Ansichten und Orte verschwinden, neue Perspektiven entstehen.
Veränderungen bieten Möglichkeiten und Chancen, wecken Erwartungen und verunsichern. Diese Seiten bieten der an der Entwicklung von Zürich-Affoltern interessierten Bevölkerung eine Gelegenheit, sich zu orientieren, Verunsicherungen zu analysieren, sich zu informieren, was wo gebaut wird, was sich wo verändert.
Dank dem Mix von privatem und genossenschaftlichem Wohnungsbau sowie dem Bau von Miet- und Eigentumswohnungen ist die Bewohnerschaft gut durchmischt.
Ende 2006 lebten in Zürich-Affoltern 18'793 Menschen in 9'248 Wohneinheiten. Bis Ende 2014 wurden 2'536 neue Wohnungen erstellt, und 7'109 Mitbewohnerinnen und Mitbewohner sind zugezogen.
Ende 2014 wohnten 25'902 Menschen in Zürich-Affoltern. Zürich-Affoltern ist damit das zweitgrösste Quartier der Stadt Zürich. Bis 2030 sollen ungefähr 32'000 Personen im Quartier wohnen.
Herzlich willkommen in Zürich-Affoltern.

Quartierentwicklung Übersicht

Kerngruppe Zürich-Affoltern
Die Kerngruppe setzt sich dafür ein, dass die Anliegen der Quartierbevölkerung in die Weiterentwicklung Affolterns einfliessen.


Informationen der Kerngruppe Zürich-Affoltern über die Quartierentwicklung

Letzte Überarbeitung: 12. Februar 2017
Redaktion: Pia Meier 079 430 24 32, kerngruppe@zh-affoltern.ch
Autobahnausbau und Überdeckung
Autobahnausbau und Überdachung
Der Ausbau der Nordumfahrung auf 6 Spuren und die dritte Gubrist-Röhre sind seit Jahren geplant. Rekurse unter anderem von Weiningen haben die Umsetzung blockiert. Die Gemeinde wünscht eine Überdeckung des Westportals. Dort soll nun neu eine 100 m lange Überdeckung realisiert werden. Im Oktober 2014 hat das Bundesgericht entschieden, dass der Halbanschluss Weiningen aus dem Dorf hinaus verlegt werden muss. Jetzt muss das Astra den Anschluss neu planen. Die sechs Spuren durch den Gubrist werden wahrscheinlich nicht vor 2025 zur Verfügung stehen.
 
Ausbau Ostportal bis Seebach
Die Vorbereitungsarbeiten am Ostportal wurden in der Zwischenzeit beendet. In diesem Zusammenhang wurden die Überführungen Horensteinstrasse und Bärenbohlstrasse durch eine Hilfsbrücke ersetzt. Die Überführung Katzenseestrasse wurde im Oktober 2015 abgebrochen und wird erst im August 2019 wieder eröffnet. Die Brücken Horensteinstrasse und Katzenseestrasse werden dann in die Überdeckung (siehe Übersichtsplan unten) integriert. Anwohner und Badegäste haben im Juli 2015 eine Petition für eine Fussgänger- und Velobrücke als Ersatz für die Brücke Katzenseestrasse bis 2019 eingereicht; erfolglos.
Mit der Verbreiterung der Nordumfahrung auf sechs Spuren auf der Ostseite des Gubristportals wurde im Mai 2016 begonnen.
 
Neubau Anschluss Affoltern
Im Rahmen des Ausbaus der Nordumfahrung wird der Anschluss Zürich-Affoltern umgebaut. Diese Arbeiten dauern ungefähr bis 2018. Zudem verlegte das ASTRA die Mühlackerstrasse bei der Einmündung in die Wehntalerstrasse um rund 200 Meter in Richtung Stadt. Diese Arbeiten starteten im Oktober 2015; dabei wurden Altlasten gefunden. Im August 2016 wurden die Arbeiten beendet.
 
Saba Grütwisen
An der Bärenbohlstrasse am Katzenbach (Reckenholz) erstellte das Astra ein neues Strassenabwassersäuberungsbecken Saba. Die Arbeiten sind beendet. Die graue Fläche sollte noch grün werden, so das Astra.
 
Überdeckung
Die Überdeckung zwischen den beiden Brücken Katzensee und Horensteinstrasse (ca. 580 Meter) ist von Stadt, Kanton und Bund bewilligt. Sie erfolgt zusammen mit dem Ausbau der Autobahn. Der grösste Teil wird Ausgleichsfläche sein, die nicht betreten werden soll. Für eine öffentliche Nutzung sind kleinere Flächen an beiden Enden vorgesehen. Am 24. Januar fand ein Mitwirkungsgespräch Quartier/Grün Stadt Zürich/Astra statt. Gewünscht sind Bänke, Grillstellen, naturnahe Spielgeräte, Aussichtsturm und Unterstand. Die Wünsche werden nun vom Astra begutachtet.
 
3. Gubrist-Röhre
Im September 2015 gab das UVEK grünes Licht für die dritte Gubrist-Röhre. Der Start der Bauarbeiten erfolgte Ende 2016.
 
Der Infopavillon an der Affolternstrasse zwischen Regensdorf und Affoltern ist mittwochs von 14 bis 20.30 Uhr sowie samstags von 9 is 13 Uhr offen. Dort können sich Interessierte über das Projekt informieren.
 
Ausbau Nordumfahrung Zürich: Vorarbeiten zwischen Zürich-Affoltern und Zürich Nord Übersichtsplan
Oktober 2016 pm
Bachöffnung Neugutbach und Park Ifang
Bachöffnung Neugutbach und Park Ifang
Der Neugutbach soll beim "Ifang" auf der Strecke Wehntalerstrasse bis zur Wiese zwischen Riedenhalden- und Fronwaldstrasse geöffnet werden. Vor der Fronwaldstrasse ist ein Versickerungsteich geplant.
In diesem Zusammenhang wird der Park / Spielplatz im Ifang erneuert. Die grosse Linde soll stehen bleiben, ebenso die grosse Spielwiese. Die Spielanlagen für kleinere Kinder werden in den nördlichen Teil des Parks verlegt, wo auch zusätzliche Sitzgelegenheiten eingerichtet werden. Für den südlichen Teil sind ein Kiesplatz für Boule und ein Tischtennistisch(e) vorgesehen.
 
Baustart ist voraussichtlich im 2018. Zuerst wird die Mischabwasserkanalisation erneuert.
Februar 2017 pm
Bau- und Zonenordnung (BZO)
Die Bau- und Zonenordnung BZO ist teilweise revidiert worden. Einige Punkte sind: Verdichtung aber keine Aufstockung, Industrie- und Gewerbezonen, Quartiererhaltungszonen. Wichtige Punkte für Affoltern sind:
- Zehntenhausplatz/Neuaffoltern: Erdgeschossnutzung durch Gewerbe. Wohnen im Erdgeschoss soll rund um die Plätze nicht mehr möglich sein.
- Unterdorf: Erweiterte Kernzone, angepasst an das 2010 vorgestellte Leitbild Unterdorf.
- Mühlacker/Autobahn: Industrie- und Gewerbezone
- Umzonung des Areals der Kleintieranlage Schwandenholz in eine Freihaltezone, d.h. die Kleintieranlage muss weg
- Waidhof wird neue Kernzone
 
Einwendungen aus dem Quartier:
- Richtplan: Tram Affoltern. Alternative Route über Regensbergstrasse anstatt Wehntalerstrasse. Unsere Einwendung verlangt Streichung dieser alternativen Route aus dem Richtplan. Grund: Quartierbevölkerung will über Wehntalerstrasse von Affoltern zum Bucheggplatz fahren.
Auf diese Einwendung wurde nicht eingegangen.
 
- Richtplan: Einwendung verlangt Streichung Maria Stader Strasse zwischen Unterführung Hürstholz und Himmeri entlang der Bahngleise aus dem Richtplan. Zudem soll die unterirdische/verlängerte Birchstrasse von Oerlikon zur Autobahnausfahrt/Einfahrt Seebach aus dem Richtplan gestrichen werden.
Auf diese Einwendung wurde nicht eingegangen.
 
Der revidierte Richtplan wurde im Herbst 2016 vom Gemeinderat zu Handen des Regierungsrats verabschiedet.
November 2016 pm
Begegnungszone ‚In Böden’
Begegnungszone ‚In Böden’
Im Rahmen der Zentrumsentwicklung Affoltern ist aus der Strasse In Böden zwischen Zehntenhausstrasse und Jonas-Furrer-Strasse eine Begegnungszone geworden. Dies soll das Flanieren im Zentrum von Affoltern erleichtern. In Begegnungszonen können Fahrzeuge mit bis zu 20km/h fahren, FussgängerInnen haben Vortritt, dürfen aber Autofahrende nicht behindern. Fussgängerstreifen gibt es keine. Neu ist die ganze In Böden eine Einbahnstrasse, d.h. es ist nicht mehr möglich von der Tiefgarage des Einkaufszentrums rechts Richtung Zehntenhausstrasse zu fahren. Das Bauprojekt wurde zwischen Oktober und Dezember 2013 vom Tiefbauamt der Stadt Zürich realisiert. Im März 2014 wurden auf beiden Seiten der Strasse Bäume gepflanzt.
Wegen Reklamationen aus dem Quartier (Anordnung der Parkplätze etc.) führten Tiefbauamt, Dienstabteilung Verkehr und Stadtpolizei im Januar 2014 gemeinsam Verbesserungsmassnahmen durch. Ein Parkplatz ist deshalb weggefallen. Weitere Massnahmen sind je nach Situation vorgesehen.
Nachdem der Deckbelag im Juli 2014 eingelassen wurde, hat die Dienstabteilung Verkehr Markierungen auf der Fahrbahn (Tempo 20) angebracht.
Ein Tempo-Anzeigegerät wurde zeitweise aufgestellt. Da zahlreiche Autofahrer zu schnell fuhren, führte die Stadtpolizei zuerst eine Aufklärungskampagne durch, was eine Begegnungszone ist.
Auch im 2016 ist zu schnelles Fahren noch ein Problem.
 
Oktober  2014 pm
Bus / S-Bahn
Das Gedränge in den Affoltemer Verkehrsmitteln ist infolge des starken Bevölkerungswachstums gross.
- Auf der Linie 32 werden deshalb seit Dezember 2012 fast ausschliesslich Doppelgelenkbusse eingesetzt.
- Auch die Busse der Linie 80 sind morgens und abends überfüllt. Die vor kurzem eingeführten zusätzlichen Kurse haben keine Verbesserung gebracht. Dieser Bus wird auch in Zukunft über die Binzmühlestrasse nach Oerlikon fahren. Busspuren sind teilweise vorgesehen. Im Rahmen der Trolleybusstrategie der VBZ soll diese Buslinie 2020 elektrifiziert werden. Damit kann die steigende Nachfrage gemäss VBZ nachhaltig bewältigt werden.
 
- Seit Dezember 2013 verkehrt in der Nacht vom Freitag auf den Samstag und in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag stündlich ein Zug zwischen Oerlikon und Regensdorf mit Halt in Affoltern
 
Fahrplanwechsel Dezember 2015
- Die Buslinien 61/62 fahren seit Dezember 2015 neu vom Sternen Oerlikon über die Wallisellenstrasse nach Schwamendingen. Ein Grund ist die Verlängerung der Linie 75 vom Bahnhof Ost über den Sternen Oerlikon und die Schwamendingerstrasse nach Schwamendingen. Ein weiterer Grund ist, dass die geplante Tramlinie Nordtangente von Affoltern nach Schwamendingen/Stettbach auch über die Wallisellenstrasse führen wird. Dies bringt Vorteile (direkter Anschluss ans Hallenbad Oerlikon, Hallenstadion, Messe etc.) und Nachteile (keine direkter Anschluss mehr an die Dorflinde).
- Die Busse der Linien 61/62 fahren seit Dezember 2015 zu Stosszeiten neu im 6-Minuten-Takt. 
- Im Dezember 2015 wurde der Bus der Linie 62 bis Waidhof verlängert. Der Bus der Linie 37 fährt seither nur noch zwischen Bahnhof Affoltern und ETH Hönggerberg und zwar weiterhin im Halbstundentakt.
- Im Dezember 2015 wurden die Buslinien 29 und 40 zur Buslinie 40 zusammengehängt. Dies bringt den Vorteil, dass der Bus auf der Strecke Bucheggplatz-Glaubten ebenfalls im Viertelstundentakt fährt. Die VBZ erwarten mehr Passagiere.
- Seit Dezember 2015 fährt die S-Bahn zu Stosszeiten ungefähr im Viertelstundentakt. Allerdings nur in Lastrichtung, das heisst am Morgen Richtung HB und am Abend Richtung Regensdorf (neue Linie S21).
 
- Seit Ende Februar 2016 halten die Busse der Linie 40 auch wieder an der Wehntalerstrasse.
Mai 2016pm
Busspuren
Die Motion Busspur Wehntalerstrasse ist in der Kommission des Gemeinderates pendent. Die Erfüllung wurde verschoben, bis eine genauere Detaillierung der geplanten Massnahmen vorgestellt werden kann. Diese bestehen aus unterschiedlichen Ansätzen: Im Bereich Zehntenhausplatz wurde z.B. bereits eine Optimierung der Verkehrssteuerung umgesetzt. Hinzu kommen abschnittsweise Busspuren in den Bereichen vor Lichtsignalanlagen. Diese sollen als kurzfristige Massnahmen weitgehend ohne bauliche Anpassungen umgesetzt werden.
Im Dezember 2016 wurden im Gemeinderat mehrere Postulate eingereicht. Sie verlangen Verbesserungen für die Busse. Alle sind hängig. Eine Umsetzung der teilweisen Busspuren ist gemäss Tiefbauamt im 2018 vorgesehen.
Februar 2017 pm
ETH Hönggerberg
Über 11 500 Personen studieren und arbeiten heute auf dem Campus Hönggerberg. Im Jahr 2040 könnten es über
20 000 sein. Deshalb soll der Standort weiter ausgebaut werden. «Angesichts der historischen Quartier- und Stadtstrukturen im Zentrum plant die ETH Zürich den Hauptanteil ihrer zukünftigen Neubauten am Standort Hönggerberg, denn dort gibt es genügend Reserven», wie Vizepräsident Personal und Ressourcen, Ulrich Weidmann, festhält.

In ihrer Planung folgt die ETH Zürich dem Grundsatz der «Innenverdichtung vor Aussenentwicklung». Das heisst, dass sie den Campus Hönggerberg nach innen verdichtet und der bestehende Perimeter eingehalten wird. Die umliegende Landschaft bleibt folglich erhalten. Bereits mit den bis 2020 geplanten Neubauprojekten wird die heute planungsrechtlich maximal zulässige Baumasse von 1,38 Millionen Kubikmetern am Standort Hönggerberg jedoch überschritten. Um die angestrebten Bauvorhaben auf dem Hönggerberg auch nach 2020 realisieren zu können, müssen somit die Sonderbauvorschriften für den Standort Hönggerberg überarbeitet werden. Ausserdem braucht es für die bauliche Entwicklung des Campus Hönggerberg die Anpassung des kantonalen Richtplaneintrags durch den Kantonsrat.

Deshalb hat die ETH Zürich die Weiterentwicklung der bestehenden Planungsgrundlagen eingeleitet und einen überarbeiteten Masterplan «Campus Hönggerberg 2040» auf Basis einer Testplanung erstellt. Dieser sieht auf dem Hönggerberg eine Insel mit zwei Portalen vor. Die mittel- beziehungsweise langfristig geplanten Portal-Hochhäuser, die den Eingang zum Campus markieren, sollen den Quartierbezug herstellen. Diese sollen zwischen 50 und 80 Meter (Richtung Norden) beziehungsweise zwischen 30 und 50 Meter (Richtung Süden) hoch sein. Freiräume und Gartenanlagen bleiben gemäss ETH erhalten. Eine Ringstrasse soll als Filter zwischen Campus und Landschaft wirken. Publikumsorientierte Erdgeschossnutzungen sollen den Campus weiter beleben. Diese Zukunftspläne sind sowohl mit Isos, dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung, als auch mit dem städtischen Landschaftsentwicklungskonzept Affoltern/Hönggerberg vereinbar, wie die ETH festhält.
Die Kerngruppe Affoltern und der Quartierverein wehren sich gegen ein Hochhaus auf der Affoltemer Seite (siehe Stellungnahme).
 
www.richtplan.zh.ch 16.12.2016–31.3.2017
 
Visualisierung der geplanten Entwicklungsetappen Campus Hönggerberg © EM2N / ETH Zürich
 
Visualisierung der geplanten Entwicklungsetappen Campus Hönggerberg © EM2N / ETH Zürich

 

 
Dezember 2016 pm
Fitnessmeile/Quartierverbindung Affoltern-Seebach/Elferpfad
Fitnessmeile
Bei der Entwicklung des Landschaftsentwicklungskonzepts LEK Hönggerberg-Affoltern entstand die Idee einer Fitnessmeile  entlang der Gleise zwischen Affoltern und Seebach. Grün Stadt Zürich arbeitete ein Konzept aus, welches den beiden Quartiervereinen vorgestellt wurde und auf grundsätzliches Interesse stiess.
 
Anfang 2014 entschied Grün Stadt Zürich, das Konzept zu ändern, das heisst einen neuen Weg zwischen Affoltern und Seebach zu suchen, der nicht entlang der Gleise führt. Grund dafür ist, dass die im Landschaftsentwicklungskonzept dargestellte, durchgehende Trassierung entlang der Furttalbahn auf absehbare Zeit nicht realisierbar ist.
Neu entstand ein Handy-Weg auf bestehendem Wegnetz zwischen den Gemeinschaftszentren der beiden Quartiere, der "Elferpfad". Dieser Pfad ist auch mit dem App drallo begehbar und wird so zu einem Erlebnis für Jung und Alt. Es gibt verschiedene Stationen auf dem Pfad zu Themen wie Lebensräume (Flora und Fauna), Landschaft und Ortsgeschichte (Architektur, Siedlungen). Diese Idee wurde von Grün Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit den Quartieren Affoltern und Seebach umgesetzt. Die Eröffnung des Elferpfads war am 29. August 2015.
Anlässlich vom Unterdorf-Fest 2016 wurde er weiter ausgebaut mit einem spielerischen Weg durchs Unterdorf.
 
Grün Stadt Zürich schlägt weiter vor, die Sportfunktionen auf den Katzenbachweg zu verlagern, der im Zuge der Gewässer-Revitalisierung grosszügig ausgebaut und attraktiv gestaltet werden soll.
 
Oktober 2016pm
Flankierende Massnahmen Nordumfahrung/Flama Nord
In der Bärenbohlstrasse sind im Abschnitt zwischen Wolfswinkel bis Dorfbach Affoltern als flankierende Massnahmen zum Ausbau der Nordumfahrung lokale Einengungen der Fahrbahn und Baumpflanzungen geplant. Dieses Strassenbauprojekt wurde am 5. Februar 2014 im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss Paragraph 13 des Strassengesetzes vom Tiefbauamt der Stadt Zürich im "Tagblatt" ausgeschrieben. Gegen das Vorhaben sind Einwendungen eingegangen, die teilweise oder gar nicht berücksichtigt wurden. Im Herbst 2016 erfolgte eine neue Ausschreibung des Projekts.
Eine Umsetzung der Massnahmen ist für 2017 geplant.
 
November 2016 pm
Holderbach
Holderbach
Diverse Hochwasser des Holderbachs führten zu Überschwemmungen. Auch dank der Offenlegung des Bachs zwischen Zehntenhaus- und Mühlackerstrasse wurde die Abflusskapazität erhöht. Die Stadt Zürich plant, zusammen mit einer Neubausiedlung im Unterdorf den Abschnitt von der Alten Mühlackerstrasse bis zum Katzenbach zu öffnen. Der Bach würde dann entlang dem Weg Am Bach und der Blumenfeldstrasse fliessen. Hochwasser wird dort ebenfalls durch den Regenwasserkanal abgeleitet.
 
Da es in der Zwischenzeit trotzdem zu Überschwemmungen gekommen ist, wurden die Rechen ersetzt und die Auflandungen entfernt. Weitere Massnahmen sind geplant. Bei Überflutungsgefahr 24-h-Pikett-Nr. 044 645 52 22 anrufen.  
Dezember 2013 pm
Katzensee-Rundweg

Der beliebte und viel begangene Rundweg um den Katzensee führt ein Stück entlang der stark befahrenen Wehntalerstrasse. Ein Ärgernis für alle. Deshalb besteht schon seit Langem der Wunsch nach einer neuen Wegführung im Bereich des Sees. Im 2016 sind Quartierbewohner und Quartierverein Affoltern erneut aktiv geworden. Beteiligt an einem solchen Projekt sind neben der Stadt Zürich die Gemeinde Regensdorf und der kantonale Naturschutz.

Nun gibt es einen Lichtblick. Das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement unter Stadtrat Filippo Leutenegger will sich dem Anliegen annehmen. "Wir werden mit Kanton, Grün Stadt Zürich und der Gemeinde Regensdorf die Möglichkeiten für eine neue Linienführung in Seenähe prüfen".

11. Juli 2016pm
Lärmschutzmassnahmen: Tempo 30, Lärmschutzwände
In Affoltern sind folgende Massnahmen als Strassenlärmschutz geplant:
 
- Tempo 30: Zehntenhaus-/Bärenbohlstrasse (blockiert durch Rekurse)
- Tempo 50 (anstatt Tempo 60): Wehntalerstrasse bis Autobahnausfahrt/-einfahrt
- Lärmschutzwände: Umsetzung 2015
Furttalstrasse beim Holzerhurd: Diese Massnahmen wurden am 14. Oktober 2015 im Tagblatt ausgeschrieben.
Wehntalerstrasse 518-522
 
- Binzmühlestrasse: Anwohner wünschen Tempo 30 zwischen Einmündung Seebacherstrasse und Kügeliloostrasse. Gespräche mit Tiefbauamt und Dienstabteilung Verkehr sind in Gang.
 
- Zwecks Entlastung der Furttalstrasse und Lärmschutz wurde im Gemeinderat im Dezember 2016 ein Postulat für Tempo 30 auf der Furttalstrasse eingereicht.

- Regensbergstrasse: dieser Abschnitt wird in einem „Aufwisch“-Projekt behandelt. Tempo 30 ist auf der Regensbergstrasse nicht vorgesehen, weil eine Temporeduktion so hohe Verlustzeiten für die Buslinien 61 und 62 verursachen würde, dass Zusatzkosten für die VBZ entstehen würden. Die Verhältnismässigkeit einer solchen Massnahme an der Quelle ist daher bei der Interessenabwägung verneint worden. Anwohner haben die Möglichkeit im Rahmen des Auflage-Verfahrens zu diesem „Aufwisch“-Projekt sich für Tempo 30 Einsprache zu machen. Zudem: Tram Nordtangente Affoltern-Oerlikon-Stettbach via Regensbergstrasse ist ca. 2030 vorgesehen.

- Noch nicht bestimmt wegen anderer Projekte:
Seebacherstrasse
Dezember 2016 pm
Landschaftsentwicklungskonzept LEK
Landschaftsentwicklungskonzept LEK
Das Landschaftsentwicklungskonzept LEK Hönggerberg-Affoltern sieht für das Gebiet Tüfwisen eine Aufwertung mit neuen Erholungszonen für die Öffentlichkeit vor. Ziel ist ein verträgliches Nebeneinander von Kleingärten, Kleintierhaltungen, Landwirtschaft, Naturschutz und öffentlichem Erholungsgebiet. Der Katzenbach wird renaturiert, das heisst das Bachbett wird verbreitert und meandriert. Deshalb wurde den beiden Pächtern Brenner AG und Konrad Weisstanner teilweise gekündigt. Die Gärtnerei Baumgartner hat ihre Pacht selber auf Ende 2015 gekündigt. Das Areal wurde von "Mehalsgmues" übernommen. Walter Dolder wurde gekündigt, weil das Astra dort ein Reinigungsbecken für Strassenabwasser Autobahn und eine Ausgleichsfläche erstellte.
Im Mai 2016 erfolgte die öffentliche Planauflage Umzonierung Glaubtenzug und Tüfwiesen (mehr Gärten und Erholungsräume für Affoltern sowie bessere Verbindung der Grünräume). Einwendungen gab es keine. Eine öffentliche Information fand am 12. Mai 2016 statt. Der Stadtrat hat im Herbst 2016 der Umzonierung zugestimmt.
 
Konzept Fitnessmeile: siehe unter Fitnessmeile/Quartierverbindung Affoltern-Seebach.
 
Der Bauspielplatz bei der Glaubten (Obsthalden) soll auf das Areal nördlich der Kreuzung Binzmühle-/Fronwaldstrasse beim Hürstwald verlegt werden. Das Areal Obsthalden wird überbaut (siehe unter Obsthalden).
November 2016 pm
Mühlacker West
Mühlacker West
Im Richtplan ist ganz im Westen des Gebiets Ruggächer (Nähe Autobahn) zwischen Mühlacker- und Wehntalerstrasse eine City-Logistik-Umschlagstelle vorgesehen. Diese sieht die Bündelung des städtischen Güterverkehrs vor, was bei konstanter Versorgungsqualität, zur Entlastung der städtischen Infrastruktur und höherer Wirtschaftlichkeit führt. Anstelle dieser Umschlagstelle wird neu in Betracht gezogen, dort Gewerbebetriebe anzusiedeln, unter anderen wird an die Rheinmetall Air Defence gedacht.
August 2013 pm
Neuaffoltern
Neuaffoltern
Das Quartier wünscht die Aufwertung von Neuaffoltern, vor allem des Übergangs zwischen Wehntaler- und Regensbergstrasse und des kleinen Pärkli im Spickel zwischen den beiden Strassen.  Gespräche mit dem städtischen Tiefbauamt wurden geführt. Auf Wunsch der Anwohner und der Gewerbetreibenden vor Ort wurde im Oktober 2013 ein barrierefreier Weg quer durchs Pärkli angelegt sowie ein zweiter Handlauf bei der Treppe angebracht.
 
Zudem wurde 2013 der Parkplatz bei der Haltestelle der Linien 61/62/32 stadtauswärts neu gemacht. Vier Bäume - die früheren Bäume wurden bereits vor einigen Jahren gefällt - wurden im November 2013 gepflanzt.
 
Weiter wurden bei der Bushaltestelle Neuaffoltern stadtauswärts der Billettautomat und der Unterstand innerhalb der Haltestelle Richtung stadtauswärts verlegt. Der Standort der bestehenden Wartehalle war nach der Verlängerung der Haltekante für Kunden nicht mehr optimal. Die Verlängerung wurde notwendig, um den gleichzeitigen Halt von zwei aufeinanderfolgenden Fahrzeugen zu ermöglichen. In der Folge war die Distanz zwischen Unterstand und haltendem Bus stark gewachsen.
Die Projektpläne wurden Anfang Oktober 2014 ausgeschrieben und die Pläne öffentlich aufgelegt. Das Projekt wurde im Dezember 2014 ausgeführt.
 
Auf Wunsch der AG "Gut altern in Affoltern" soll Neuaffoltern behindertengerechter werden. Gespräche mit dem Tiefbauamt werden geführt.
Juni 2016 pm
Neubau BG Waidmatt Regulastrasse
An der Generalversammlung vom 23. Mai 2014 wurde von einer klaren Mehrheit der Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Waidmatt ein Rahmenkredit von 18 Millionen Franken für das Projekt „Holzbau im Minergie-A-Eco-Standard“ an der Regulastrasse 6 in Zürich-Afftoltern bewilligt (ehemals Projekt „Adler“). Der Neubau ersetzt die drei Häuser Regulastrasse 6 und 36–42. Anfang 2015 erfolgten Aushub und Tiefenbohrungen. Die 25 Wohnungen können voraussichtlich ab Ende 2016 bis Frühling 2017 bezogen werden.
Juli2015pm
Neubausiedlung BG Waidmatt In Böden-Wehntalerstrasse

Die Baugenossenschaft Waidmatt besitzt im Gebiet Wehntalerstrasse, In Böden und Riedenhaldenstrasse vier Wohnsiedlungen mit insgesamt 156 Wohnungen. Die Siedlungen wurden in den 50er-Jahren gebaut. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Aufgrund von verschiedenen Projektstudien im Jahr 2009 hat sich die BG Waidmatt entschieden, die Siedlungen in Etappen durch Neubauten mit zeitgemässen Wohnungen zu ersetzen. Der Wettbewerb unter der Leitung des Amts für Hochbauten wurde im Mai gestartet. Ein Vertreter des Quartiervereins war in der Jury. Den Projektwettbewerb gewannen zwei Architekten: Enzmann Fischer Partner AG und Ana Otero. Geplant sind insgesamt 282 gemeinnützige Wohnungen. Weiter sind ein Doppelkindergarten, Gewerberäume und Ateliers vorgesehen. Die Neubauten sollen den Minergie P-Eco Standard erfüllen. Sie werden in Etappen von 2019 bis 2023 erstellt.

Februar 2017 pm.

Neubausiedlung Obsthalden
Obsthalden
 
Die Stadt Zürich hat ihr Land an der Obsthaldenstrasse im Baurecht an die Siedlungsgenossenschaft Eigengrund abgegeben (Der Gemeinderat muss dem Pachtvertrag noch zustimmen). Zusammen mit einem privaten Bauträger (Bruno Trutmann) ist eine Arealüberbauung mit 138 Wohnungen (30 Prozent sind subventioniert) und ungefähr 2000 Quadratmetern Gewerbefläche/publikumsorientierte Flächen (Ärztepraxis, Grossverteiler, Tankstelle/Shop, Kafi) geplant. Es wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt, bei welchem auch ein Vertreter des Quartiervereins Affoltern dabei war. Dieser wurde im März 2015 beendet. Danach wurde das Projekt überarbeitet (neu Fassade dunkel/hell abgestuft, hinterer Block oberer Teil 1 Stockwerk weniger hoch etc.) Der Baubeginn ist für 2018 vorgesehen. Bezugsbereit sollen die Wohnungen bis spätestens 2020 sein.
 
Bis September 2016 fand eine weitere Überarbeitung des Projekts statt.
 
Der Bauspielplatz des Vereins Abenteuerspielplatz Affoltern liegt in der Bauzone. Er soll neu auf das Areal bei der Kreuzung Binzmühlestrasse/Glaubtenstrasse verlegt werden (Umzonierung vorausgesetzt).

Oktober 2016 pm

Neubauten Glaubtenstrasse
Neubauten Glaubtenstrasse
An der Glaubtenstrasse 7, 11 und 15 wurden die bestehenden Liegenschaften abgerissen. Unter dem Motto "Individuell und flexibel" entstand eine Siedlung bestehend aus drei unabhängigen Liegenschaften mit insgesamt 8 Eigentumswohnungen im Haus A an der Glaubtenstrasse 7 sowie insgesamt 20 Mietwohnungen in den Häusern B und C. Das Angebot an Eigentum umfasst eine Palette von 2.5- bis 5.5-Zimmer-­Wohnungen mit individuellen Grundrissen für jedes Bedürfnis. Eigentümerin der Liegenschaften ist die Pensionskasse Schweiter. Der Bau ist beendet.
Oktober 2016pm
Neubauten Blumenfeld-/Mühlacker-/Weidmannstrasse
Neubauten Blumenfeld-/Mühlackerstrasse
Geplant sind vier jeweils 6-stöckige Gebäude mit gesamthaft rund 80 Eigentumswohnungen und einer Tiefgarage,eingebettet zwischen Blumenfeld-, Mühlacker- und Weidmannstrasse. M + F Engineering ist weggezogen. Die Bauherrschaft ist KMP Architekten. Die bestehenden Liegenschaften - Bauernhaus und Gewerbebauten - wurden im Dezember2014/Januar2015 abgerissen.
Überbauung Flora - Verkauf der Eigentumswohnungen ( 2 1/2 bis 4 1/2 Zimmer) über Zehnder Immobilien.
Im Mai 2016 wurde mit dem Aushub begonnen und im Juli 2016 mit dem Bau.
Juli 2016 pm
Schulanlage Blumenfeld
Schulanlage Blumenfeld
Das Primarschulhaus ist seit Mai 2016 teilweise bezogen. Nach den Sommerferien 2016 wurde der Vollbetrieb aufgenommen. Das Schulhaus bietet Platz für 440 SchülerInnen und 300 Betreuungsplätze. Die Anlage umfasst somit Kinderbetreuung, Kindergarten und Primarschule. Es werden jeweils 3 Klassenzüge geführt. Das Schulhaus ist damit voll belegt. Es beteiligt sich am Pilotprojekt Tagesschule. Neben einer unterirdischen Dreifachturnhalle gehören zum Schulhaus ein Sport- und Rasenplatz sowie ein Spielplatz. Ein Teil des Spielplatzes ist öffentlich. Die Turnhalle wird abends und am Wochenende von lokalen Vereinen genutzt. Dank Kostenoptimierung kostete das Blumenfeld schliesslich "nur" 57 Millionen Franken.
Oktober 2016 pm
Schulanlage Schauenberg
Schulanlage Schauenberg
Die Schulanlage Schauenberg wird durch einen Neubau ersetzt. Den Architekturwettbewerb gewann das Team von Adrian Streich Architekten AG Zürich mit seinem Projekt «FORUM».
Das Siegerprojekt soll samt Provisorien und Altlastensanierung höchstens 51 Millionen Franken kosten. Das macht pro Klassenzimmer rund 1,5 Millionen Franken. Damit kommt die Schulanlage 15 Prozent günstiger als das Schulhaus Blumenfeld. Günstiger ist die Schulanlage vor allem, weil Fläche eingespart wurde. Trotzdem ist das Schulhaus auf die neuen pädagogischen Ansprüche ausgerichtet, so das Schul- und Sportdepartement. Die 15 Klassenzimmer befinden sich in zwei der vier Gebäude. Im dritten Gebäude sind die Werk- und Musikräume untergebracht, im vierten die Doppelturnhalle. Letztere soll vom Quartier abends genutzt werden können. Der Objektkredit wurde im Juni 2016 bewilligt. Bei der Volksabstimmung im September 2016 sagten 85 Prozent der Stimmbürger Ja.
 
Am 31. Oktober 2016 wurde mit den Abbrucharbeiten begonnen. Der Bezug ist für 2019 vorgesehen. Während der Bauarbeiten werden die Schüler in der provisorischen Schulanlage Ruggächer unterrichtet.
Es ist geplant, dass das Schulhaus Schauenberg im 2017 am Pilotprojekt Tagesschule mitmacht.
November 2016pm
Schulraumplanung
In den Oberstufenschulhäusern im Schulkreis Glattal werden zurzeit 68 Klassen unterrichtet.
Trotz 6000 Neuzugezogenen in Affoltern - darunter sind zahlreiche Familien - genügt der Schulraum für die Oberstufe im ganzen Kreis 11 bis 2020.
Ab dem Schuljahr 2020/ 2021 sind es 6 bis 12 Klassen mehr. Dann reicht der vorhandene Platz nicht mehr. Deshalb wurde von der Immo eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, die aufzeigt, wo Erweiterungen von bestehenden Schulhäusern möglich sind.
Geprüft wurde eine Erweiterung des Schulhauses Käferholz im bestehenden Perimeter und die Auslagerung der Primarklassen aus dem Schulhaus Riedenhalden ins Primarschulhaus Isengrind. So würde das Schulhaus Riedenhalden ein reines Oberstufenschulhaus. Die Machbarkeitsstudie hat nun aber ergeben, dass beim Schulhaus Isengrind das grösste Ausbaupotenzial besteht. Es soll deshalb zu einem Unterstufen-, Mittelstufen- und Oberstufenschulhaus ausgebaut werden (nach 2020).
Zudem wird eine Machbarkeitsstudie für eine Erweiterung des Primarschulhauses Holderbach gemacht. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Primarschüler auch in Zukunft genügend Platz haben, denn das neue Schulhaus Blumenfeld ist voll belegt.
Die provisorische Anlage Ruggächer bleibt bis ca. 2020/2025 bestehen.
Januar 2017 pm
Strassensanierungen

Geplante Strassensanierungen:

  • Wehntalerstrasse:
    DerAbschnitt innerorts mit dem schlechtesten Zustand zwischen Glaubtenstrasse und Zehntenhausplatz wurde im Herbst 2015 saniert mit dem Ziel, bis zum nach Agglomerationsprogramm angedachten Baustart des Trams Affoltern einen sicheren und gebrauchstauglichen Zustand zu gewährleisten.
    Der schlechteste Abschnitt ausserorts von Regensdorf entlang dem Katzensee bis zur Stadtgrenze wird bis Herbst 2016 totalsaniert. Hauptarbeiten auf der Wehntalerstrasse unter Vollsperrung (Stadt/Kanton): 14. März – Ende November 2016. Verlegung der Mühlackerstrasse (ASTRA) ist beendet.
    Ausbau Nordumfahrung Ostportal (ASTRA): Mai 2016 – 2019

  • Regensbergstrasse:
    Die Erneuerung wurde aufgrund des plafonierten Budgets nach hinten verschoben. Einzelne Teile, z.B. der Knotenbereich zur Wehntalerstrasse, sind allenfalls früher als Einzeleingriffe zu sanieren. Die Situation wird laufend beobachtet.

  • Binzmühlestrasse:
    Die Erneuerung des Abschnitts zwischen Birchstrasse und Kügeliloostrasse ist für das Jahr 2017 geplant, die Erneuerung zwischen Kügeliloostrasse und Seebacherstrasse für das Jahr 2018. Anwohner wünschen zwischen Kügelioo- und Seebacherstrasse Tempo 30 und/oder einen lärmarmen Belag. Zudem wünschen sie behindertengerechte Übergänge.

August 2016pm

Tram Affoltern
Affoltern soll bis ca. 2027 ein Tram vom Holzerhurd über den Bucheggplatz in die City (Tram Affoltern) erhalten. Das Tram 11 soll von der City nach Affoltern fahren. Ab ca. 2030 ist zudem ein Tram vom Holzerhurd über Oerlikon nach Stettbach (Nordtangente) vorgesehen.
 
Das Tram Affoltern soll vom Holzerhurd bis zum Radiostudio über die Wehntalerstrasse fahren. Das Tiefbauamt der Stadt Zürich hat eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Die Kerngruppe Affoltern begleitete diese Studie.
 

Am 19. April 2016 wurde die Machbarkeitsstudie von den Stadträten Filippo Leutenegger und Andres Türler der Öffentlichkeit vorgestellt (die Präsentation ist auf der Homepage der Stadt/Tiefbauamt/Aktuell).
www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/taz/aktuell.html

 
Die Machbarkeitsstudie sieht am Zehntenhausplatz 2 Varianten vor, alle Verkehrsträger oberirdisch und Unterführung für Durchgangsverkehr. Quartiervertreter ziehen die oberirdische Variante vor.
Stellungnahme Quartiervertreter Tram Affoltern anlässlich der Veranstaltung vom 27. Oktober 2016: TramAffolternStellungnahme.pdf (1.5MB)
 
Am 27. Oktober 2016 präsentierten die Stadträte Filippo Leutenegger und Andres Türler nochmals die beiden Varianten am Zehntenhausplatz. Die Stimmung im Saal war klar: Die oberirdische Variante wurde bevorzugt.
 
Auch der Stadtrat hat sich im Dezember 2016 positiv zur Variante oberirdisch geäussert.
Nun ist der Regierungsrat/ZVV an der Reihe.
Januar 2017 pm
Zehntenhaus
Zehntenhaus
 
Seit dem 1. April 2013 steht die ehemalige Werkstatt im Zehntenhaus an der Zehntenhausstrasse 8 für eine unbestimmte Dauer dem Quartier für eine Zwischennutzung zur Verfügung. Ebenfalls nutzbar ist das seitliche Nebengebäude. Seit 1. September 2013 obliegt die Nutzungsvergabe dem Quartierverein Affoltern. Der Raum wird für diverse Quartieraktivitäten zur Verfügung gestellt. Interessenten für Zwischennutzungen oder für Quartieraktivitäten melden sich bitte beim Delegierten des Quartiervereins Kurt Graf, kurt-graf@buewin.ch/Mobile 079 173 83 39.
 
Im Frühling 2014 wurde entschieden, im Zehntenhaus zusätzlich eine InfoBox über das historische und das aktuelle Affoltern sowie laufende Aktivitäten einzurichten. Gleichzeitig wurde mit dem Zähnte Kafi gestartet. Die Eröffnung dieser Einrichtungen fand am 12. Juli 2014 statt. Auf dem Vorplatz wird Urban Gardening realisiert. Zudem steht auf dem Vorplatz ein Grill-Kunstwerk, welches aus dem Wettbewerb Kunst auf Achse hervorgegangen ist.
 
Im Herbst 2014 wurde der Innenhof zwischen dem Zehntenhaus und den Wohngebäuden für eine öffentliche Nutzung bereit gestellt. Zudem wurde dieser mittels einer Treppe mit der Begegnungszone In Böden verbunden sowie ein Weg zur Busstation angelegt. Seit Sommer 2015 kann im Innenhof Petanque gespielt werden. Seit Mitte 2016 gibt es einen Newsletter. Um die Zwischennutzung zu verbessern, sollen verschiedene Massnahmen realisiert werden wie zum Beispiel ein zweites WC. Weiter soll das Ladenlokal in die Nutzung integriert werden.

Langfristig ist geplant, das Zehntenhaus vollständig zu sanieren. Im Frühling 2016 führte das Amt für Hochbauten eine Machbarkeitsstudie für eine Nutzung des Gebäudes für Gewerbe, für Kreativ-Gewerbe oder für einen Quartiertreff im unteren Teil und Wohnungen im oberen Teil durch. Eine öffentliche Nutzung steht dabei im Vordergrund. In der Zwischenzeit wurden zudem Gespräche mit dem Sozialdepartement der Stadt Zürich betreffend finanzieller Unterstützung aufgenommen. Geplant sind ein Trägerverein und eine Betriebsgruppe.
 
Januar 2017 pm
 
Zentrum Affoltern
Affoltern hat zurzeit ca. 26 000 Einwohnerinnen und Einwohner. An diesem beliebten Wohnort für Familien besteht ein klares Bedürfnis für ein lebendiges Zentrum mit angemessener Quartierversorgung zum Flanieren, Einkaufen und Geniessen. Ein solches Zentrum soll zwischen Zehntenhausplatz und Bahnhof Affoltern entstehen. Verschiedene Anläufe wurden bereits gemacht: Beitrag Tetris beim Wettbewerb der RZU, Studie des Amts für Städtebau, Diplomarbeiten von ETH-Architektur-Studenten. Ein wichtiger Teil eines solchen Zentrums ist das Zehntenhaus. Im 2015 wurde die Kerngruppe deshalb erneut vorstellig beim Hochbaudepartement der Stadt Zürich.

Die Kerngruppe Affoltern ist überzeugt, dass es nicht zu spät ist, in Affoltern ein Quartierzentrum zu schaffen. Ab ungefähr 2027 soll ein Tram das Quartier Affoltern über den Bucheggplatz mit der Zürcher City verbinden. Die Bevölkerungsvertreter des Quartiers wie der Quartierverein Zürich Affoltern, aber auch der Gewerbeverein Zürich Affoltern, sind der Meinung, dass dieses Tram eine grosse Chance ist, ein solches Zentrum zu realisieren. Die Kerngruppe Affoltern plädiert deshalb dafür, dass die städtische Planung der Zentrumsentwicklung (städtebauliche Entwicklung) und die Verkehrsplanung (MIV, ÖV, Langsamverkehr) in einem parallelen Prozess integral betrachtet werden (z. B. im Rahmen einer Testplanung), um die vorhandenen Chancen und Synergien optimal und nachhaltig zu nutzen. Ziel ist ein noch lebenswerteres Quartier.

Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie zum Tram Affoltern wird vom Amt für Städtebau auch die Zentrumsentwicklung in geeigneter Form vorangetrieben. Im Frühling 2017 soll ein Mitwirkungsprozess mit der Bevölkerung unter Leitung von Michael Emmenegger durchgeführt werden. Der Perimeter umfasst folgendes Gebiet: Zehntenhausplatz im Süden bis und mit Teil des Sportplatzes im Norden und Wiese In Böden im Osten bis Zehntenhausstrasse im Westen.
November 2016pm

Quartierentwicklung Links

Entwicklungsgebiet Zürich-Affoltern
Affoltern gehört zum Stadtkreis 11 und grenzt an die Quartiere Seebach, Oerlikon, Höngg und, in kleinen Abschnitten, auch an Wipkingen und Unterstrass. Im Norden stösst es an die Gemeindegrenzen zu Regensdorf und Rümlang. Es ist der einzige Stadtrand Zürichs, der in die offene Landschaft übergeht.

Entwicklungskonzept Planungen, Ziele, Konzepte.
Kennzahlen Statistiken, Diagramme, Karten.
Projekte geplant Bau-, Verkehrs- und Freiraumprojekte.
Projekte realisiert Fertig gestellte Bau-, Verkehrs- und Freiraumprojekte.
Veranstaltungen & Publikationen Anlässe, Publikationen.
Quartierleben Kultur und Soziokultur in Zürich-Affoltern.
 

Mitglieder Kernteam Affoltern: Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Ämter bilden das Kernteam Affoltern

Amt für Städtebau
Gebietsmanager
Simon Diggelmann
Direktwahl 044 412 28 82
Affoltern im Umbruch
Affoltern im Umbruch
Die Broschüre zeigt die eindrückliche Entwicklung von Affoltern von einem ländlichen zu einem städtisch geprägten Quartier auf. Diese Entwicklung wird auch in den nächsten Jahren weitergehen.

Industriegeschichte, Vereinsleben, Verkehr, Neubautätigkeit, Infrastruktur,
Zentrum, Unterdorf, Freiräume, Spezielle Ereignisse

Pia Meier, Walter Aeberli, Heinz Kull
Herausgegeben vom Quartierverein Zürich Affoltern

Download als PDF 5.5 MB »Link
März 2016
Entwicklungsleitbild Unteraffoltern
Das Entwicklungsleitbild hält fest, wie der Landschaftsraum und der Ortskern von Zürich-Affoltern in Zukunft nachhaltig und attraktiv gestaltet werden.
Das Quartier Ruggächer hat den nördlichen Teil von Affoltern in kurzer Zeit verändert. Der bäuerliche Dorfkern Unteraffoltern wird zur Oase in der neuen urbanen Bebauung. Im Leitbild zeigt die Stadt die Entwicklungsziele auf und definiert die städtebaulichen Leitlinien für den Landschaftsraum und den Ortskern.
Faltblatt zu den Entwicklungszielen und städtebaulichen Leitlinien für Unteraffoltern. »Link
Führungen durch die Entwicklungsgebiete
Zürich verändert sich. Denn die Bedürfnisse und Lebensumstände der Menschen in Zürich verändern sich. Mit dem Legislaturschwerpunkt «Planen und Bauen für die Stadt von morgen» steuert der Stadtrat die bauliche Entwicklung und setzt Trends.
Machen Sie sich selbst ein Bild: Mitarbeitende der Stadt Zürich führen durch die Entwicklungsgebiete Zürich-West, Neu-Oerlikon, Letzi, Zürich-Affoltern und Leutschenbach. Erfahren Sie, welche Planungen und Bauprojekte es in Ihrer Nachbarschaft gibt. Lassen Sie sich zeigen, wo neue Parks, Gebäude oder Freiräume entstehen!
Die Führungen sind kostenlos und finden bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. weitere Infos
Nordumfahrung Ausbau

Ausbau der Nordumfahrung
Die Nordumfahrung Zürich gehört zu den am stärksten befahrenen Strassenabschnitten der Schweiz: Mehr als 100 000 Fahrzeuge rollen täglich über die Autobahnstrecke zwischen dem Limmattalerkreuz und der Verzweigung Zürich Nord. Informieren Sie sich über die aktuelle Verkehrssituation und das Ausbauauprojekt der Nordumfahrung Zürich des Bundesamts für Strassen ASTRA.
A1 Nordumfahrung Zürich www.nordumfahrung.ch

Quartierspiegel Affoltern
In der Publikationsreihe «Quartierspiegel» stehen Zürichs Stadtquartiere im Mittelpunkt. Jede Ausgabe porträtiert ein einzelnes Quartier und bietet statistische Information aus dem umfangreichen Angebot an kleinräumigen Daten von Statistik Stadt Zürich. Ein ausführlicher Textbeitrag skizziert die geschichtliche Entwicklung und weist auf Besonderheiten und wichtige Ereignisse der letzten Jahre hin. 
Die Serie der «Quartierspiegel» umfasst alle Quartiere der Stadt Zürich und damit 34 Publikationen. Die Serie der «Quartierspiegel» wird laufend aktualisiert.
»Quartierspiegel Affoltern
Tramlinienführung (Tram Affoltern - City)
Informationen der VBZ zur Tramlinienführung (Tram Affoltern - City)
Netzentwicklungsstrategie «züri-linie 2030» » Link
 
Tram mittelfristig: Tram Affoltern - City
Die Linie 15 ersetzt ab 2023 die Linie 11 vom Bucheggplatz bis Auzelg.
Gleichzeitig wird die Trolleybuslinie 32 bis Bucheggplatz zurückgezogen und von der neuenTramlinie 11 ersetzt, die vom Bucheggplatz nach Affoltern entsteht.
Film Planung » Link
 
Aktuell April 2016 Die Machbarkeitsstudie ist im Januar 2016 beendet. Am 19. April 2016 wurde diese von den Stadträten Filippo Leutenegger und Andres Türler der Öffentlichkeit vorgestellt (die Präsentation ist auf der Homepage der Stadt/Tiefbauamt/Aktuell).
https://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/taz/aktuell.html
Wehntalerstrasse Vollsperrung vom 14. März bis 21. November 2016

Vollsperrung der Wehntalerstrasse vom 14. März bis 21. November 2016


Die Wehntalerstrasse wurde 1950 gebaut und das letzte Mal vor 25 Jahren saniert. Des-halb musste der rund 1,5 km lange Abschnitt durch das kantonale Tiefbauamt und das Tiefbauamt der Stadt Zürich instandgesetzt werden. Weiter wurden im Auftrag des Bundesamts für Strassen ASTRA im Bereich Gut Katzensee eine Personenunterführung sowie Wildtier- und Wasserdurchlässe gebaut.

Gleichzeitig passte das ASTRA im Zusammenhang mit dem Ausbau der Nordumfahrung den Autobahnanschluss Zürich-Affoltern den aktuellen Anforderungen an. Dank der Vollsperrung konnte ein Teil dieser Bauarbeiten beschleunigt werden. Die Bauarbeiten am Autobahnanschluss werden nach der Öffnung der Wehntalerstrasse noch bis 2019 andauern.

Das Verkehrsmonitoring und viele positive Rückmeldungen von Verkehrsteilnehmenden zeigten auf, dass sich das aufgrund der Vollsperrung ausgearbeitete Verkehrskonzept bewährt hat. Dieses beinhaltete zwei Umleitungsrouten. Die eine führte durch Regensdorf über die Affolternstrasse nach Zürich-Affoltern, die andere über Regensdorf-Watt und Rümlang nach Zürich-Seebach.

Damit die Leistungsfähigkeit dieser Routen erhöht werden konnte, wurden an sechs Kreuzungen in Regensdorf und Zürich bauliche Massnahmen umgesetzt. Diese werden nach der Öffnung der Wehntalerstrasse wieder zurückgebaut. Einzige Ausnahme bildet die Kreuzung Glattal-/Birchstrasse in Zürich-Seebach, die aufgrund des Ausbaus der Nordumfahrung und der damit zusammenhängenden Verkehrseinschränkungen im aktuellen Zustand belassen wird.

Die Zahlen des Verkehrsmonitorings ergaben, dass von den täglich 26‘000 Fahrzeugen, die auf der Wehntalerstrasse verkehren, rund 21‘500 Fahrzeuge vom ersten Tag an von den Umleitungsrouten Gebrauch machten. Rund 4‘500 Verkehrsteilnehmende umfuhren das Gebiet grossräumig oder stiegen auf den öffentlichen Verkehr oder das Velo um. Das kantonale Tiefbauamt, das Tiefbauamt und die Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich sowie das Bundesamt für Strassen ASTRA danken den Verkehrsteilnehmenden und insbesondere den Anwohnenden an den Umleitungsrouten für ihr grosses Verständnis für diese notwendigen Bauarbeiten und die halbjährige Vollsperrung der Wehntalerstrasse.

Die Instandsetzung der Wehntalerstrasse kostet insgesamt rund 10,6 Millionen Franken. In diesen Kosten nicht eingeschlossen sind die Ausgaben für die Personenunterführung, die Wildtierunterführung und die Wasserdurchlässe, die durch das ASTRA finanziert werden.


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