Alterszentrum Wolfswinkel

Alterszentrum Wolfswinkel neu belebt

Alterszentrum Wolfswinkel

Die Instandsetzung des Alterszentrums Wolfswinkel in Zürich-Affoltern ist abgeschlossen. Nach der Instandsetzung erfüllt es heutige energetische und wohnbauliche Standards.
Das Alterszentrum Wolfswinkel ist neu belebt. Bis anhin ist es nicht möglich unser schönes, neues Haus kennen zu lernen. Das Team vom Alterszentrum schickt einen digitalen Gruss.
www.youtube.com/watch?v=0JS3obpks6U&feature=youtu.be

weitere Infos www.stadt-zuerich.ch/az-wolfswinkel

Broschüre - Neubau Alterszentrum Wolfswinkel (PDF, 499 KB)

Termine

Mai 2016 die Baubewilligung ist rechtskräftig und die nötigen Kredite sind vom Stadt- und Gemeinderat gesprochen.
Das Bauprojekt-Team ist seit Juni 2016 an der Arbeit. 
Das Alterszentrum Buttenau wird seit Januar 2017 für den Aufenthalt in Adliswil zurecht gemacht.
Zwischen dem 14. Juni und dem 16. Juli 2017 wurde von Affoltern nach Adliswil gezügelt.
Das Alterszentrum Wolfswinkel ist bezugsbereit. Am 28. Juni beginnt der Rückzug aus dem temporären Alterszentrum Buttenau und ab dem 6. Juli ist das Alterszentrum Wolfswinkel neu belebt.

Energetisch fit für die Zukunft

Zürich, 11. Juni 2020

Medienmitteilung

Alterszentrum Wolfswinkel: Energetisch fit für die Zukunft

Die Instandsetzung des Alterszentrums Wolfswinkel in Zürich-Affoltern ist abge- schlossen. Nach der Instandsetzung erfüllt es heutige energetische und wohnbauliche Standards, gleichzeitig wurden Massnahmen zum sommerlichen Wärmeschutz umge- setzt. Im Juli 2020 wird der Betrieb aufgenommen.

Nach einer Betriebszeit von rund 35 Jahren musste das Alterszentrum (AZ) Wolfswinkel zyk- lusgemäss instandgesetzt werden. Mit Abschluss der dreijährigen Bauzeit bietet das AZ nun 95 zeitgemässe Appartements für 106 Bewohnende sowie erneuerte schwellenlos zugängli- che Gemeinschaftsbereiche mit Mehrzweckraum und einem öffentlichen Restaurant. Im Juli 2020 können die Bewohnerinnen und Bewohner, die für die Bauphase ins AZ Buttenau umgezogen sind, wieder in ihr eigentliches Zuhause zurückkehren. Der vom Stadtrat am

3. Februar 2016 bewilligte Nettokredit von 48,588 Millionen Franken (STRB Nr. 0080/2016) wird eingehalten.

Nachhaltige Investitionen in die Gebäudeeffizienz

Im Zuge der Instandsetzung unter der Federführung von Niedermann Sigg Schwendener Architekten AG wurde die veraltete Gebäudetechnik ersetzt. Ebenfalls wurde die Fassade erneuert und sämtliche Flachdächer wurden neu gedämmt. Insgesamt leistet die Instandset- zung im Minergie-ECO-Standard einen wesentlichen Beitrag zur «2000-Watt-Gesellschaft». Zum Beispiel dient ein Erdsondenfeld als saisonaler Wärmespeicher: Im Winter wird es als Wärmequelle für die Heizung genutzt, während den sommerlichen Hitzeperioden sorgt es für eine sanfte Kühlung des Gebäudes (sogenannte Free-Cooling). Der Heizwärmebedarf kann mit den neuen Massnahmen um bis zu 75 Prozent reduziert werden; zusammen mit der Um- stellung der Energieversorgung auf den ewz-Energieverbund Wolfswinkel/Isengrind werden die CO2-Emissionen um etwa 85 Prozent verringert.

Gewinn für Bewohnende und Quartier

Sämtliche Appartements bieten einen zeitgemässen Komfort: Neben dem schwellenlosen Zugang verfügen sie neu über alters- und behindertengerechte Nasszellen. Dank einer Neu- anordnung von Räumen konnten der Speisesaal und das öffentliche Restaurant mit Aussen- bereich zum ruhigen Innenhof vergrössert werden. Die teilweise öffentlichen Dienstleistungs- bereiche (Coiffeur/Pedicure, Physiotherapie, Fitness und Aktivierung) wurden neu im Erdgeschoss platziert und sind damit für das Quartier leichter zugänglich. Der von Haag Landschaftsarchitektur GmbH gestaltete Aussenraum bietet unterschiedlich gestaltete Plätze und Wege mit natürlicher Beschattung und Sitzgelegenheiten. Das Kunst-und-Bau-Projekt von Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger im Speisesaal besteht aus drei Schaukästen mit kräfti- gen Hintergrundfarben, welche die Raumatmosphäre beleben. Ihre Inhalte sind das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit dem Haus, Alltag und Geschichten seiner Bewohnenden.

Sommerlicher Wärmeschutz in städtischen Alters- und Pflegezentren

Um den steigenden sommerlichen Temperaturen zu begegnen und die Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegezentren vor der Hitze zu schützen, ergreift die Stadt Zürich neben betrieblichen auch zahlreiche bauliche Massnahmen. Ein aktueller Überblick über die bereits umgesetzten und noch geplanten baulichen Massnahmen zum sommerlichen Wär- meschutz in städtischen Alters- und Pflegezentren steht zum Herunterladen bereit.

 

Hinweis an die Redaktionen:
−  Bauvorhaben: Ursula Tschirren, Kommunikation, Amt für Hochbauten, Telefon 044 412 29 30, E-Mail ursula.tschirren@zuerich.ch

 

−  Sommerlicher Wärmeschutz: Silvan von Wartburg, Kommunikation, Immobilien Stadt Zü- rich, Telefon 044 412 21 62, E-Mail silvan.vonwartburg@zuerich.ch

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

Alterszentrum Wolfswinkel Umbau

Das Alterszentrum Wolfswinkel in Zürich Affoltern weist sowohl in gebäudetechnischer, aber auch in energetischer Hinsicht grosse Mängel auf und ist nach einer Betriebszeit von rund 35 Jahren umfassend instand zu setzen. Damit kann man, zusammen mit allfälligen Anpassungen zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe im Gebäudeinnern, die Gebrauchstauglichkeit und die Wohnlichkeit vom AZ Wolfswinkel wieder für eine längere Zeit gewährleisten. Die Appartements werden nach heute üblichem Standard mit alters- und behindertengerechten Nasszellen ausgestattet. In Zusammenhang mit räumlichen Optimierungen und der Umwandlung der Personalwohnung, kann gleichzeitig die Zahl der Plätze von heute 103 auf künftig 106 erhöht werden.
Für das Bauvorhaben wird mit Erstellungskosten von 42,65 Millionen Franken gerechnet. Der erforderliche Nettokredit von 48,588 Millionen Franken, einschliesslich Reserven und Kostengutsprache von 512 000 Franken durch die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich für Umgebungsarbeiten, setzt sich zusammen aus gebundenen Ausgaben von 45,23 Millionen Franken für die Instandsetzung in der Kompetenz des Stadtrats und neuen Ausgaben von 3,358 Millionen Franken für Umbauten und Umnutzungen, die vom Gemeinderat zu beschliessen sind.
Das AZ Wolfswinkel verfügt über 83 Einzimmerappartements, davon 71 ohne eigene Dusche, nur mit Etagenduschen. Von den zehn Zweizimmerappartements sind drei mit Kochnische und Dusche, sieben ohne ausgestattet. Die Einzimmerappartements und Nasszellen mit einer Wohnfläche von 17 m2 bis 22 m2 sind eher knapp bemessen und einem mittleren Komfortniveau zuzuordnen. Die etagenweise gemeinsame Nutzung von Nasszellen erfüllt die heutigen Anforderungen nicht mehr. Ein Augenschein vor Ort mit der Kommission GUD hat dies bestätigt.
Im Erdgeschoss sind Funktionseinheiten, Caféteria, Speisesaal, Mehrzwecksaal und Verwaltungsbüro zwar zweckmässig angeordnet, zum Teil aber deutlich zu klein, auch aufgrund des zunehmenden Gebrauchs von Rollatoren im Speisesaal und im Mehrzweckraum. Es fehlt ein adäquater Empfang im EG, ein Eingangsbereich und ein übersichtlicher Erschliessungs-bereich zu den Wohneinheiten des Flachbaus.
Die heute noch ohne Duschen ausgestatteten Appartements werden mit alters- und behindertengerechten Nasszellen in bodenbündigen Duschen den heutigen Anforderungen angepasst. Um die Nutzfläche der eher kleinen Appartements nicht zu beschneiden, wird der Vorraum zu den Zimmern neu und gleichzeitig rollatorengerecht gestaltet. Die Duschen der bereits mit Nasszellen eingerichteten Appartements werden durch bodenbündige Duschen ersetzt, die im Erdgeschoss des Hochhauses untergebrachte Gastroküche ist aufgrund hygienischer Vorschriften den heutigen gastrobetrieblichen Abläufen anzupassen und mit einer genügenden Zahl an Garderoben, Toiletten und Duschen auszustatten. Das bedingt Änderungen am Raum und eine Vergrösserung des Bereichs. Deshalb wird der Mehrzwecksaal einen Stock tiefer eingerichtet. Im EG kann dank der Verlegung das Platzangebot auf die Anzahl der Bewohnerinnen und Bewohner erhöht werden. Aus den genannten Gründen stellt die SK GUD einstimmig den Antrag, den Projektkredit zu bewilligen.

Der Umzug ist für das zweite Quartal 2017 geplant. Die Bewohnerinnen und Bewohner ziehen während der Sanierungsphase, zusammen mit ihrem Personal, als ganze Gruppe ins Alterszentrum Buttenau.  

Auszug aus dem substanziellen Protokoll 101. Ratssitzung vom 18. Mai 2016
Stadt Zürich, Gemeinderat

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